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| Presse: |
| Giessener
Allgemeine Zeitung: Konzert von "in motion"
für die Seele
Fronhausen: Helmut Kandert, Wolfgang Zerbin und Heike Wetzel sind "in
motion". Die Instrumentalgruppe trat jetzt im Bürgerhaus Fronhausen
auf. Das Konzert mit Piano, Flöte, Percussion und Marimba faszinierte
die Zuhörer. Dabei ist der Titel der Gruppe auch Programm. Gefühlvolle
Interpretationen von bekannten, wieder erlebbar gemachten Liedern und
Titeln aus der aktuellen CD "lifetime" sorgten für eine stille
und nachdenkliche Atmosphäre. Dabei machten die Künstler auch durch
ihre eigene Moderation kein Geheimnis über ihr Verhältnis zu Glauben
und Gott. Immer wieder helfe der Glauben im Alltag und biete Orientierung.
Die drei Musiker traten zum ersten Mal in Fronhausen auf. Sie spielten
nicht nur klassische Werke von Händel und Dvorak, sondern überzeugten
auch bei Titeln von Pop und Rock und modernen Klassikern wie etwa "over
the rainbow". Wolfgang Zerbin aus Wiesbaden versteht es, die ganze
Bandbreite an Dynamik einfühlsam als Pianist und Keyboarder darzustellen.
Heike Wetzel aus Nürnberg trat als Solistin und Kammermusikerin bereits
in vielen europäischen Ländern auf. Mit ihren vielen Produktionen und
Auftritten in Radio und auf der Bühne konnte die Flötistin ihr Können
schon beeindruckend unter Beweis stellen. Der aus Würzburg stammende
Helmut Kandert hat als Percussionist und Drummer mit vielen namhaften
Interpreten schon zusammengearbeitet und liebt vor allem die Klassik.
Die rund 140 Gäste des Konzertes..... konnten zwei Stunden lang ihre
Seele baumeln lassen, fernab vom Alltag. |
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Fränkischer
Anzeiger/Stadtzeitung Rothenburg: Das Trio "in motion"
bei "Kunst Kultur Korn" in Rothenburg
Stil-Mix für alle Lebenslagen - Agile Grenzgänger zwischen Jazz, Pop und
Klassik - Entspannt und doch präzise Rothenburg: Ein leichtes, abwechslungsreiches
und in vielen Punkten auch anrührendes Konzert mit Quer-, Rück- und
Zukunftsbezügen sorgte trotz winterlichen Strassenverhältnissen am Freitag
in der Rothenburger Kulturhalle Korn wieder für ein fast ausverkauftes
Haus. Das Trio "in motion" mit Heike Wetzel (Flöte), Wolfgang
Zerbin (Klavier) und Helmut Kandert (Schlagzeug, Percussion, Marimbaphon)
präsentierte ein Jazz-Pop-Patchwork aus Eigenkompositionen und außergewöhnlichen
Versionen bekannter Klassikstücke. Die Drei mochten ihren Namen auch als
Programm verstanden wissen. Ihre Musik hält den Zuhörer in geistiger und
emotionaler Bewegung. Sie kümmerten sich nicht um Grenzen und auch nicht
um Stilrichtungen. Die Grundlagen ihrer Musik kommen aus der Klassik,
dem Jazz, der modernen Kirchenmusik und dem kommerziellen Pop. Daraus
ergab sich eine leicht verständliche und gut konsumierbare Mischung die
Spaß machte. Ihr Zusammenspiel war perfekt verzahnt und klanglich ausbalanciert.
Selten hört man ein Ensemble, das so geschlossen auftritt. Wollte man
doch einen "Frontmann" oder eine "Frontfrau" ausmachen,
fiel die Wahl nicht leicht. Heike Wetzel entlockte der Flöte mitunter
gehauchte Flüstertöne, die urplötzlich zu einem richtig flotten Ton wechseln
konnten. Ihr hören- und sehenswertes Spiel wirkte total entspannt und
doch präzise. Wolfgang Zerbin hielt sich am Klavier stets im Hintergrund
mit seinen perfekt auf das Wesentliche konzentrierte Spiel. Seine Eigenkompositionen
bildeten den Großteil des Programms. Zweifellos eine anspruchsvolle Mischung
aus ungewöhnlichen Rhythmen und ausgetüftelten Melodien. Die groovigen
Songs für alle Lebenslagen waren gut arrangiert, mit schönen ausgearbeiteten
Details und subtilen kleinen Überraschungen. Eine perfekte Musik zum Träumen,
Nachdenken und Relaxen. Auch Helmut Kandert zeigte sich offen für Klangeinflüsse
aus ungewohnten Richtungen. Am Marimbaphon und mit dem Rainmaker (Regenmacher)
erzeugte er atmosphärisch dichte Eindrücke in der wunderschönen Johannes
Nitsch Ballade "Last day in summer". Der gebürtige Rothenburger
bewies mit seinem reduzierten, stets federnden Drive in
allen Stücken sein Können und seine spielerische Stärke. Ob Dvorak oder
Händel Transkriptionen, ob Popsongs, grooviger Blues oder Jazz-Miniaturen,
die Arrangements von "in motion" konnten überzeugen. Die Freude
am Musizieren war auch in den Zugaben ungebremst zu hören.
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Fränkischer
Anzeiger: Soundtrack für alle Lebensphasen
Rothenburg: Er war schon immer das, was man begnadet nennt. Bereits vor
dem Schlagzeuger-Staatsexamen in Würzburg vermochte Helmut Kandert, geboren
und aufgewachsen in Rothenburg, aus einer einzigen Trommel mehr herauszuholen
als andere aus einem ganzen Drum-Set. Inzwischen blickt er auf eine lange
und imposante Karriere als gefragter Live- und Studiomusiker (rund 120
Produktionen) zurück. Um die 200 Mal steht er pro Jahr in verschiedenen
Besetzungen auf der Bühne. Mit seiner Gruppe "in motion" präsentierte
er sich jetzt in einem vom Publikum begeistert aufgenommenen Gastspiel
in der Kornschen Kulturhalle. Balsam für die Seele Das Markenzeichen des
Ensembles ist ein weltoffener Instrumental-Mix aus Klassik, Pop und Jazz,
zwischen Eingängigkeit und Raffinesse. Die Musik entspannt, regt an, lädt
mal zum Mitwippen, dann wieder zum die Seele-baumeln-lassen ein. Bisweilen
liebäugeln die drei vielleicht ein wenig zu sehr mit der Gefälligkeit.
Die Zuschauer genießen die Klangbilder, die Heike Wetzel (Flöte) aus Nürnberg,
der Wiesbadener Wolfgang Zerbin (Piano) und Helmut Kandert (Drums,
Percussion, Marimba) mit meisterlichem Feinschliff, vorzüglich arrangiert
und interpretiert, vortragen. Als ein "Soundtrack für alle Lebensphasen"
ließe sich das Motto des Programms beschreiben. Da ist von Übergang, von
Vertrauen und Geborgenheit die rede. Da zeichnet die Flöte fantasiereiche
Arabesken über jazz-rockigen, bisweilen ungeraden Piano- und Schlagzeugrhythmen.
Da vollführen die blauen Teufelchen des Blues ein wahres Ballett auf den
Klanghölzern des eindrucksvollen Marimbaphons. A. Dvoraks 9. Sinfonie
("Aus der Neuen Welt") wird im Themenschnelldurchlauf auf fünf
Minuten eingedampft, und selbst G.F. Händel (drei Auszüge aus dem "Messias")
kommt zu Ehren. Ein Höhepunkt freilich ist das aus lateinamerikanischen
Rhythmen gewobene Drum-Solo nach der Pause. Mit begeisternder Leichtigkeit
und Nuancierung zündet Helmut Kandert ein Feuerwerk der Trommel-Kunst.

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Herforder
Nachrichten: Trio "in motion" pendelt
zwischen Klassik und Pop-Musik
Mit der Musik das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen widerspiegeln,
mit dieser Absicht war am Samstagabend da Trio "in motion" nach
Herford gekommen... Ihren Zuhörern boten Heike Wetzel (Querflöte), Wolfgang
Zerbin (Klavier) und Helmut Kandert (Schlagzeug) ein vielseitiges
Repertoire, in dem Pop auf Klassik traf und ethnische Musik gleichberechtigt
neben modernen Melodien stand. Interessant war ihre Interpretation von
Antonin Dvoraks "Neuer Welt" und ihre Erläuterungen zum Komponisten
und seinem Werk. Ein besonderes Hörerlebnis waren die Eigenkompositionen
von Wolfgang Zerbin. Denn in seinen Stücken fanden auch seine Kollegen
ihre Gefühle und Empfindungen wieder, was sich in ihrem Siel widerspiegelte.
Doch "in motion" wollte sich dem Publikum auch menschlich näher
bringen, und so erzählten die drei Musiker zwischen den Stücken von sich
und ihrer Zusammenarbeit und gaben Einblicke in ihr Leben. So hatte "in
motion" am Ende das Publikum nicht nur musikalisch überzeugt, sondern
auch menschlich für sich eingenommen.
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Westfälische
Nachrichten: Ein persönlicher Konzertabend
- "in motion" überzeugte gleich mehrfach
Tecklenburg: ...Am Wochenende gab das Trio "in motion" ... ein
abendliches Instrumentalkonzert in der Evang. Stadtkirche. Zu hören waren
Kompositionen und Arrangements zwischen Klassik, Pop und Jazz, virtuose
Flötenklänge, dynamisches Pianospiel und rhythmisch bunte Marimba- und
Percussionimpressionen - von vielseitigen Künstlern mit viel Spielfreude
interpretiert und auf eine sympathische, persönliche Weise moderiert.
... Die Gruppe "in motion", die ihr Programm an ihrer aktuellen
CD "lifetime" ausrichtete, gewann im Laufe des
Abends spürbar die Sympathien der Besucher. Deutlich zu merken am zunehmenden
Beifall und Lächeln auf den Gesichtern. Geschmunzelt wurde, als Helmut
Kandert ein beschwingt-flottes Solostück am Marimbaphon spielte, dass
er so ankündigte: "Ich habe mir sagen lassen, zu diesem Stück könne
man prima den Hausputz erledigen !" Durch solche persönlichen kleinen
Einstreuungen taute das Publikum auf, konnte sich entspannen und mit allen
Sinnen Musik empfinden. So auch als Flötistin Heike Wetzel davon berichtete,
wie sie als 17-jährige mit ihren Eltern von Ostdeutschland in den Westen
gekommen war. "Ich trug nur einen Rucksack, an dem baumelten meine
Lieblingsschuhe. Und natürlich hatte ich meine Flöte und meine Lieblingsnoten
dabei." Die Eingewöhnung in Westdeutschland sei ihr nicht immer leicht
gefallen - dieses Gefühl sei treffend im Song "transition" (Übergang)
verarbeitet. Dass sie es jedoch geschafft habe, das Alte hinter sich zu
lassen, dabei habe ihr Gott geholfen, erzählte sie. Solch ein persönliches
Glaubensbekenntnis ließ auch Zerbin ganz zwanglos bei der Ankündigung
der beiden Songs "longing to see" ... und "close to you"
... einfließen: "Gott hat die Fäden in der Hand. Auch wenn in meinem
Leben als Christ die Fragen zunehmen, so nimmt doch auch das Gefühl von
Geborgenheit bei Gott zu." sagte er. Bei der Ankündigung des Abschluss-Songs
"over the rainbow" fasste Helmut Kandert das Bekenntnis der
Gruppe "in motion", die sich in der christl. Musikszene einen
Namen gemacht hat, zusammen: "An diesem Abend haben wir musikalisch
viele verschiedene Stimmungslagen erlebt. Doch egal, wo wir stehen: Der
Regenbogen ist ein Zeichen von Gott und erinnert uns daran, daß seine
Gnade mit uns ist."
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Winser
Anzeiger: "in motion" bewegte
Zuhörer-Herzen
Hamburg-Gödenstorf: "lifetime-Lebenszeit", unter diesem Motto
begeisterte das Trio "in motion" mit einem beeindruckenden,
zu Herzen gehenden Konzert im Haus der Landeskirchlichen Gemeinschaft.
Besucher aller Altersstufen erlebten ein musikalisches Highlight. Abwechselnd
führten die drei hochkarätigen Profi-Musiker Heike Wetzel (Flöte), Wolfgang
Zerbin (Piano) und Helmut Kandert (Drums, Percussion, Marimba) ihr Publikum
durch das Programm. Dabei zeigten die Künstler die ganze Bandbreite ihres
Könnens. Schon bei der von ihrem verstorbenen Gründungsmitglied Johannes
Nitsch komponierten Ballade "Last day in summer" bewies Kandert
seine Fingerfertigkeit am Marimbaphon. Auch am Schlagzeug brachte er die
Zuhörer "in motion", in Bewegung. Zerbin, Pianist, Komponist
und Arrangeur, entfaltete am Piano eine meisterhaft dynamische Spielweise.
Vervollständigt wurde die Harmonie durch Flötistin Wetzel. Mit ihrem vielseitigen
Können beherrscht sie die ganze Palette der Klangfarben und brachte sich
mit Leib und Seele ein. Sie entlockte der "Königin der Blasinstrumente"
weiche, warme Klänge, von hingebungsvoll und sanft bis zu rhythmisch und
in rasantem Tempo. Mit unverkennbarer Spielfreude und stilistischer Vielfalt
überzeugten die drei Ausnahme-Musiker nicht nur mit bekannten klassischen
Werken von Händel und Dvorak durch zeitgemäß akzentuierte Interpretationen,
sonder sie wagten sich auch an moderne Klassiker wie "Over the rainbow"
und Eigenkompositionen. Lang anhaltender, begeisterter Applaus des Publikums
würdigte die großartige Leistung der Musiker, die erst nach
mehreren Zugaben von der Bühne entlassen wurden.
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Oberursel,
Klinik "Hohe Mark": Kulturabend der musikalischen
Extraklasse
Als ... der letzte Besucher den Kirchsaal der Klinik Hohe Mark verließ
war klar, dieser Abend war ein großartiges musikalisches Erlebnis. In
seiner Begrüßung - der zumeist aus Oberursel kommenden Gäste - erinnerte
Gottfried Cramer, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Klinik Hohe Mark,
an den verstorbenen Mitbegründer des Trios "in motion", Johannes
Nitsch... so stand das Konzert auch im Zeichen einer dankbaren Erinnerung
an Johannes Nitsch. Passend hierzu spielte das Trio "in motion"
mit Heike Wetzel (Flöte), Helmut Kandert (Percussion, Drums, Marimbaphon),
Wolfgang Zerbin (Piano) auch einige Kompositionen von Nitsch. Es war ein
musikalisch und menschlich überzeugendes Konzert. Nicht anders kann man
das folgende Lob einer Besucherin deuten: "Sehr beeindruckend, wie
die Musiker zu ihren phantastischen Stücken auch persönliche Dinge erzählen.
Sie haben mich wirklich von Herzen und mitten im Leben erreicht !"
Dies war auch das Ziel der Musiker, die unter dem Motto "lifetime
- Lebeszeit" verschiedene Situationen des menschlichen Lebens bearbeiteten.
Da war z.B. die Einführung Wolfgang Zerbins "ready to go" -
los geht's. Mut zum Starten, zum Aufbruch und zum Neuanfang sollte man
hören und fühlen können. Und so war es auch. Aufmunternde Flötenintermezzos,
Sicherheit gebende Percussionrhythmen und vertrauensvoll geführte Pianoklänge
stärkten das Gemüt. Heike Wetzel verband das Stück "transition"
- Übergang, mit einer eigenen Lebenserfahrung... In der musikalischen
Interpretation dieser Lebensphase, zeigte sich das Genie,
der an der Bamberger Universität unterrichtenden Heike Wetzel, von einer
besonders beeindruckenden Seite. Helmut Kandert bewies nicht nur sein
ganzes Können, sondern auch viel Humor. "Marimbaleo" hieß der
Titel eines echten Spaßmachers. Sommer und gute Laune pur, produzierte
der Solist am Marimbaphon, ein Instrument, das er auch noch wundervoll
erklären konnte. Noch viele andere Titel folgten und zogen die Hörer in
ihren Bann. auch die Klassikfreunde kamen nicht zu kurz. Besonders die
aus G.F. Händels "Messias" interpretierten Stücke ... gaben
den Musikern des Trios Gelegenheit, sich als Menschen zu zeigen, die im
christlichen Glauben Halt und Hoffnung für ihre Lebenszeit gefunden haben.
Folgerichtig war der Abschluss des Abends der Titel "over the rainbow"
von J. Garland. Hier jedoch interpretierten die Künstler den Regenbogen
als ein Zeichen der Gnade Gottes. Wahrlich, das passende Ende eines Konzertes
der Extraklasse. Herzlichen Dank "in motion" !.
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Rheinzeitung:
Klänge der Seele zelebriert
Das Trio "in motion" begeisterte die Zuhörer in Derschen - von
Klassik bis Pop.... Alles, was menschliche Gefühle in die Höhe treiben
oder zu Boden schmettern kann, kurz die vielfältigen Erfahrungen in dieser
Welt aus der Brille des Menschen gesehen, waren Pool der Motive der professionell
dargebrachten Kompositionen.. Was sonst nur gewieften und hochsensiblen
Schriftstellern mit Worten gelingt, beispielsweise Lyrisches mit prosaischen
Elementen zu verbinden, um einen starken, lebensnahen Ausdruck zu schaffen,
der die Seele des Menschen zum einen in wohlig duftende
zum anderen in düstere Orte zu versetzen versteht, das gelang dem christlich
ausgerichteten und ambitionierten Trio. Die musikalische Bildsprache als
Erzähler kam ihnen, wie sie im einzelnen erläuterten, aufgrund vieler
Begegnungen und Beobachtungen von verschiedenen Standorten dieser Welt
aus, teils aber auch aus dem Fluss des "profanen" Lebens mit
allen seinen Ansprüchen an das einzelne Individuum. Freude am Leben einerseits,
Trübsal und Angst in Bezug auf die Unwägbarkeit des menschlichen Lebens
in Schicksal und Tod andererseits leuchteten als authentische Motive in
den Stücken auf, Klangart der Akkorde mit dem Piano (Wolfgang Zerbin),
die gespielte Tonfolge der Flöte (Heike Wetzel) und das mal kräftig, mal
zart gespielte Schlagzeug (Helmut Kandert) waren die Ausdrucksmittel,
mit denen das Trio ein Abbild der Welt zauberten... Das Musiker - Ensemble
betitelte die meisten seiner Kompositionen in englischer Sprache: "close
to you", "longing to see"..."last day in summer, "wintergames"...
und Anton Dvoraks "Neue Welt" waren u.a. Themen, die sich den
Konzertbesuchern tief einprägten. Jeder der Solisten beherrschte die ganze
Palette musikalischer Spielart, ob Gediegenes oder Modernes, filigrane
samtig weiche Töne bis hin zum zackigen Blues. Die Gruppe überzeugte durch
ihre musikalische als auch verbale Botschaft, die durch ihre autobiografischen
Bezüge persönlich und inhaltsreich geformt wurde.
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Mannheimer
Morgen (Mannheim Mitte): Das Leben ist ein Jazzpop-Konzert
Neckarstadt: "in motion" bieten in der Hoffnungskirche Musik
und viel Persönliches .."lifetime"(Lebenszeit)
heißt nicht nur die neue CD der drei Musiker, sondern ist auch das Motto
der ... Tournee durch Süddeutschland, die in der Hoffnungskirche ihren
Abschluß fand. Die verschiedenen Gefühle und Stimmungen, die mit Lebensabschnitten
einher gehen können, transportierte "in motion" mit verschiedenen
jazzigen und poppigen Instrumentaltiteln, denen zum Teil auch klassische
Themen zu Grunde lagen. Auf ein afrikanisches Stück im "typischen"
12/8-el Takt zu Beginn, bei dem Schlagzeuger Helmut Kandert mit einem
kraftvollen Solo beeindruckte, folgte "last day in summer":
nur eine von "zahlreichen Kompositionen", so Kandert, des ehemaligen
Bandmitglieds Johannes Nitsch... Wie beim Stück zuvor kamen auch hier
wieder afrikanische Instrumente zum Einsatz: der "Rainmaker"(Regenmacher)
zum Beispiel, der aus einem Kaktus besteht, bei dem die Stacheln nach
innen gedrückt wurden. Kleine Kieselsteine gleiten im Innern über die
Stacheln, erklärt Kandert, und produzieren dabei das herrlich entspannende,
regenartige Geräusch. Oder das Marimbaphon, eine Art afrikanisches Xylophon,
das mit seinen Holzscheiten und Resonanzkörpern aus Aluminium einen "warmen,
erdigen Klang" erzeugte, der trotzdem "konkret perkussiv"
sei, wie Kandert das beschreibt. Mit "ready to go" folgte dann
ein schnelleres und poppigeres Stück: "es strotzt vor Lebensfreude",
erklärte Pianist Zerbin, und drückte damit sehr gut die Stimmung der Gruppe
unmittelbar vor der Tournee aus.
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In einem sehr
persönlichen Augenblick erzählte Querflötistin Heike Wetzel dann von einem
"ziemlichen Einschnitt in ihrem Leben"... Diese Lebenssituation
stellte die Gruppe dann mit dem Stück "transition"(Übergang)
dar, in der sich fröhliche und unbeschwerte Passagen mit Teilen abwechseln,
die drängend wirken und regelrecht festhalten wollten. Erst als sie ihr
Schicksal in "Gottes gute Hände" gegeben habe, erzählte Wetzel
dem Publikum, hätte sie loslassen können... es ist auch die Selbstverständlichkeit
und Offenheit, mit der die Gruppe ihren Glauben thematisiert, die "in
motion" zu etwas Besonderem macht. |
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Westfälische
Abendzeitung: Bach-Werke zart mit Schlagzeug
untermalt
Velbert: Mit ausdrucksstarker, emotionaler Musik verzauberte das "in
motion"-Trio sein Publikum beim Konzert in der Christuskirche. Die
drei Musiker aus Süddeutschland brachten das Publikum nicht nur in Bewegung,
sondern bewegten es. "in memoriam Johannes Nitsch" brachten
die Künstler die fantasievollen Arrangements und Kompositionen des vor
einem Jahr verstorbenen Musikers und Ensemblemitglieds auf die Bühne.
Klavier, Querflöte und Schlagzeug bzw. Percussion gehen dabei ein Stimmungsvolles
Zusammenspiel ein und schaffen ein ganz neues musikalisches Genre. Eingebettet
in eine schwungvolle Melodie mit percussiven Elementen fand auch ein melancholisch-träumerisches
Klaviersolo seinen Platz. Immer wieder setzten sich die Musiker auch als
ausgezeichnete Solisten in Szene. Besonders die Flötistin Heike Wetzel
faszinierte die Zuhörer mit langen sinnlichen Melodiebögen, aus denen
urplötzlich eine temporeiche Variation oder ein neues Thema
hervorsprudelte. Unverwechselbare Akzente setzte dagagen der Percussionist
Helmut Kandert, der besonders in seiner Vielseitigkeit brillierte. Für
Dynamik und Ausdruck in den Stücken sorgte Wolfgang Zerbin, der den Platz
von Johannes Nitsch eingenommen hat und in Zukunft dem Trio auch neue
Kompositionen auf den Leib schreiben wird. Mal liess er seine Finger flink
und spielerisch leicht über die Tasten gleiten, mal setzte er mit klangvollen
Akkorden und temporeichen Passagen Glanzlichter. Neben den Kompositionen
von Nitsch überraschte das Trio auch mit neuen Arrangements der grossen
Klassiker. Händel bekam jazzige Untertöne, bei Bach überzeugten zarte,
rhythmische Untermalungen des Schlagzeugs. Mit "summertime"
von Gershwin verabschiedeten sich die Musiker von einem begeisterten Publikum.
Westfälische
Zeitung: Harmonie und emotionale Zerissenheit
Halver: Es war auf den Tag genau ein Jahr her, dass Heike Wetzel und Helmut
Kandert am Grab ihres Mitmusikers Johannes Nitsch standen und fassunglos
waren uuber dessen plötzlichen Tod. Heute hat das trio "in motion"
mit dem Pianisten Wolfgang Zerbin einen neuen dritten Mann gefunden. "Spielen
bedeutet für uns Trauer und Abschied nehmen, aber eben auch die Freude
über die wunderbaren Kompositionen und Arrangements, die uns Johannes
Nitsch hinterlassen hat." sagte die Querflötistin Wetzel bei dem
Konzert in der Freien evang. Gemeinde Halver am Donnerstagabend...der
absolute Höhepunkt des Abends: "back home". Kandert ging zurück
zum Schlagzeug und trat ins heftige Zwiegespräch mit dem Piano von Wolfgang
Zerbin. Wild und aufgewühlt und sehr direkt wirkte das Stück
auf das Publikum ein. Zerbin schöpfte die Möglichkeiten des Klaviers voll
aus, spielte rasante Passagen... Zunächst nahm die Querflöte diese Art
der emotionalen Zerissenheit auf, führte die Melodie aber zurück zu einer
ausgeglichenen, fast lieblichen Harmonie. Doch der dive kehrte bald zurück:
geballt und mitreissend. Hier erlebte man die jazzigen Elemente der Nitsch-Kompositionen
hautnah...einen starken Kontrast bildete schliesslich die Variation des
"Messias" von Händel. Sie strahlte vor allem durch das Zusammenspiel
von Klavier und Querflöte den ungeschminkten Optimismus aus, die Leichtigkeit
des Seins, wenn man voller Vertrauen sagen kann:"Ich weiss, dass
mein Erlöser lebt".
Hinterländer
Anzeiger: Konzert erinnert an den Musiker
Johannes Nitsch
Bad Endbach: Einen sehr gefühlvollen
Abend konnten die Besucher beim Konzert von "in motion" im Rahmen
der 13. Bad Endbacher Musiktage erleben... zeigten die Künstler die ganze
Palette ihres Könnens. Schon bei der von Nitsch komponierten Ballade "last
day in summer" bewies Helmut Kandert seine Fingerfertigkeit am Marimbaphon...weich
war die Musik von Kandert. Jazzig und dynamisch wurde es bei "back
home", bevor klassische Musik von G.F. Händel und J.S. Bach angestimmt
wurde. Bei jedem dieser Stücke überzeugten die Musiker durch eine eigenständige
und für das Trio charakteristische Interpretation...stets war Wetzels
Spiel auf ihrer Silberflöte mit goldenem Mundstück souverän und voller
Zartgefühl.
Südkurier:
Ein berührendes Musikvermächtnis
Fantastische Musik erklang am
Donnerstag Abend in der Christuskirche in Friedrichshafen. Musikinteressierte
jeglichen Alters erlebten ein beeindruckendes, zu Herzen gehendes Konzert
mit Melodien aus den Bereichen Klassik, Pop und Jazz. ... Musikalische
Einheit in abgerundeter Harmonie bot den Zuhörern die Möglichkeit, die
Seele baumeln zu lassen und einzutauchen in eine Welt voller bunter Klangfarben.
Die drei hochkarätigen Musiker: Heike Wetzel (Querflöte), Wolfgang Zerbin
(Keyboards) und Helmut Kandert (Marimbaphon, Percussion und Schlagzeug),
die alle ein Musikstudium abgeschlossen haben, widmeten ihr Konzert Johannes
Nitsch... Mitbegründer des Trios, der letztes Jahr plötzlich und unerwartet
verstorben ist..."wir wollen damit Betroffenheit und Trauer ausdrücken,
andererseits aber auch Achtung und Liebe. Johannes Nitsch hat uns einen
echten Schatz hinterlassen", so Heike Wetzel zu Beginn. Den Platz
am Piano nimmt jetzt Wolfgang Zerbin ein, der sich in ganz kurzer Zeit
bestens eingearbeitet hat und auf seinem Instrument die ganze Bandbreite
an Dynamik meisterhaft entfaltet, von zarten, verträumten Klängen bis
hin zu rhythmischen groovigen Melodien. Gleich das erste Stück "what
a wonderful world" zeigt perfektes, homogenes Zusammenspiel. Heike
Wetzel entlockt der "Königin der Blasinstrumente" in einfühlsamer
Weise weiche, warme Klänge, die das Publikum sanft einhüllen und wahrhaftig
in eine "wundervolle Welt" entführen. Mir ihrem vielseitigen
Können verzaubert sie die Zuhörer und stellt ihre Wandlungsfähigkeit unter
Beweis: mal hingebungsvoll und sanft, mal rhythmisch und in rasantem Tempo,
Heike Wetzel beherrscht die ganze Palette der Klangfarbenvielfalt
und bringt sich mit Leib und Seele ein. ... Spätestens mit Helmut Kandert
kommen die Zuhörer "in motion", in Bewegung. Mit seinem enormen
Können am Schlagzeug, das er virtuos bearbeitet, verblüfft er die Zuhörer.
Er rührt, schlägt, trommelt, mal kraftvoll, mal zart und holt alles an
Ausdrucksmöglichkeiten heraus. Ebenso meisterhaft beherrscht er das Percussionspiel
und das Marimbaphon, mit dem er das Publikum in seinen Bann zieht. Es
gibt nichts, was "in motion" nicht kann... Lang anhaltender,
begeisterter Applaus würdigt am Ende die einzigartige Leistung und dankt
den Künstlern für ein aussergewöhnliches und unvergessliches Klangerlebnis.
Badische
Zeitung: Konzert eröffnet Festwoche
Gundelfingen: mit einem Konzert
des "in motion"-Trio eröffnete die Evang. Freik. Gemeinde ihre
Jubiläums-Festwoche und für die Zuhörer wurde es ein unvergessliches Erlebnis.
Abwechselnd führten die drei Solisten ihr Publikum durch das Programm,
einen Strauss bunter Melodien verschiedenster Stilrichtungen. Alle drei
Musiker sind Meister ihres Fachs. Die Flötistin Heike Wetzel studierte
in Dresden, Nürnberg und Würzburg, ist Flötistin der "Bamberger Bachsolisten"
und unterrichtet Querflöte an der dortigen Universität. Johannes Nitsch
ist nicht nur als Pianist bekannt, sondern ebenso als Komponist, Arrangeur,
Sänger und Produzent, der die christliche Musikszene prägte. Helmut Kandert
studierte in Würzburg Schlaginstrumente und Klavier und ist Solist der
Malletinstrumente. Mit "what a wonderful world"
begann das Konzert, Johannes Nitsch am Piano und Helmut Kandert am Schlagzeug
begleiten die meisterlichen Variationen der Flöte. Das Trio spielt Kompositionen
von Nitsch, reich an Jazz-Elementen wie "last day in summer"
für Klavier, Flöte und mit Helmut Kandert am Marimbaphon. In dem Solo
"Joy" fuur Marimbaphon wechseln warme dunkle Klangfarben mit
hellen hohen Klängen ab. In spannenden Arrangements sind rhythmisch untermalte
Melodien aus Händels "Messias", Choräle von Bach, eigene Kompositionen
im Stile des italienischen Barrocks, "Air" aus der D-Dur Suite
von Bach zu hören. Volkstümlich dann der "Frühlingsstimmenwalzer"
von Strauss und Kastagnetten erklingen in Bizets "Habanera"
zu den kunstvollen Variationen der Flöte. Sein grossartiges Können zeigte
Helmut Kandert als Solist am Schlagzeug. Facettenreich schlug er afrikanische
Trommeln (Djembe), Becken, Schellen. Per begeistertem Beifall dankte das
Publikum. Sogar dessen Wünsche wurden erfüllt...temperamentvoll improvisiert
und variiert Johannes Nitsch am klavier. Mit Gershwins "summertime"
verabschiedete sich das Trio - anhaltender Beifall führte zur Zugabe:
der Choral "Wohl mir, dass ich Jesum habe" von Bach.
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